Sa

11

Okt

2008

1. Herren - News: Hütte schüttelt den zweiten Verfolger ab

28, 29 - 30! Mit dem zehnten Sieg in Folge untermauerte Viktoria GMHütte beim Auftritt in der schwach ausgeleuchteten Arena in Riemsloh seine Ausnahmestellung. Bei genauem Blick auf neunzig Minuten ist der 3:1 (3:1) - Erfolg vollauf verdient. Riemsloh enttäuschte nicht, konnte allerdings spielerisch nicht den überwiegend sicheren Deckungsverbund knacken. Lediglich 10 unaufmerksame Minuten im ersten Durchgang boten dem bierseligen Riemsloher Anhang Grund zur Freude.

Coach Michael Wirtz machte vor dem Spiel deutlich, dass es kein Spaziergang werden würde. Die in grün-weiß antretenden Gastgeber haben sich ihren Ruf als laufstarke und kampfstarke Spitzenmannschaft redlich verdient.

So trat das Team dann auch hochkonzentriert die Aufgabe an. Die ersten giftigen Angriffsversuche der Hausherren konnte die kompromißlose Verteidigung abwehren. Mit der ersten echten Tormöglichkeit erzielte Alarslan für den Gast das 1:0. Marco Paschke hebelte mit einem langen Paß die Abwehr aus. Alarslan verwandelt aus kurzer Entfernung mit links. Kurze Zeit später erhöhte er sogar auf 2:0, als er gut freigespielt wurde und allein vorm Keeper auftauchte.


Etwas überraschend verlor Vitoria fortan die Kontrolle. Ein Rettungsversuch von Lindemann kam postwendend zurück, so daß der Stürmer vor das Tor flanken konnte. Paschke schlug dann über den Ball. A. Schüttpelz wollte den Ball nun schnell aus der Gefahrenzone befördern, jedoch traf er mit dem Schuß das Bein eines Riemsloher Angreifers. Da P. Schüttepelz bereits aufgerückt war, konnte der Abpraller zum 1:2 ins Tor trudeln. In der Folge wirkte das Hütter-Spiel etwas gehemmt. Ein weiterer Fehler im Mittelfeld führte zu einem Alleingang auf Viktorias Tor, den P. Schüttpelz glänzend parierte. Ein gut aufgelegter Alarslan konnte die Gemüter wieder beruhigen. Er setzte sich auf der rechten Seite durch und paßte überlegt auf den freien Führing, der trotz zögerlichem Schuß zum 3:1 vollendete. Nach einer guten Freistoßflanke von Gelwer erzielte Führing per Kopof sogar das 4:1. Ein unverständlicher Pfiff des Schiedsrichters unterband allerdings die Freude beim Spitzenreiter, da er dem Tor eine Abseitsstellung zur Last legte.


In der Pause wies Wirtz seine Truppe darauf hin, daß jederzeit mit den Riemslohern zu rechnen sei - das Schnitzel sei noch nicht durch. Doch seine Elf enttäuschte ihn nicht. Weiter hoch konzentriert erarbeitete sich der graue Express Torgelegenheit auf Torgelegenheit und ließ dem Tabellendritten keinen Raum zur Entfaltung. Tolle Möglichkeiten von Führing, Mengeler, Engel und über den wieder starken A-Jugendlichen Baumann wurden leider nicht konsequent in Tore umgesetzt, so daß man stets die Übersicht behalten mußte. Mittlerweile war der Riemsloher Angriff aufgrund der Laufffreude im Mittelfeld und der Präsenz bei den Manndeckern wirkungslos. P. Schüttpelz brauchte nicht mehr einzugreifen.

In einem guten Team verdiente sich neben Doppeltorschütze Alarslan insbesondere Alexander Engel für seine seit Wochen beständig gute Form Bestnoten. Er legt ein sehr hohes Laufpensum zurück, verlor kaum Zweikämpfe und sorgte permanent für Gefahr auf der rechten Seite. In gleichem Atemzug muß man heute Lars Hehemann als fehlerlosen Manndecker loben wie auch die gut harmonierende Mittelfeldachse Gelwer/Mengeler. Wenn der kreative Gelwer weiterhin dieselbe Arbeitsauffassung wie der unerschöpfliche Mengeler hinlegt, wird es für jeden Gegner schwer, die Abwehr der Viktoria vor Probleme zu stellen.


Dieser Arbeitssieg kann ein Meilenstein auf dem weiten Weg in der Kreisliga Süd gewesen sein. Riemsloh hat eine gute Truppe beisammen und wird weiter um die Tabellenspitze buhlen. Bisher wurden sie nur von Melle II geschlagen. Insofern gewinnt der Sieg mehr an Bedeutung als das nackte Resultat. Man darf allerdings niemals vergessen, daß der Sieg nur durch harte ehrliche Arbeit zustande gekommen ist. Die Pokalpleite vor Wochenfrist sollte jedem Warnung genug sein. Wir werden weiter nur erfolgreich sein können, wenn unser Leistungsbarometer oberhalb der 90%-Marke bleibt. Als kleiner Wermutstropfen im Freudenbecher ist die Verletzung von Paschke zu werten. Im Moment ist unklar, welche Tragweite sie hat, insofern gute und baldige Genesung, Marco!


Nächste Woche reisen wir wieder in den Grönegau. Dann werden wir die Leistungsstärke des Aufsteigers und Namensvetter Viktoria Gesmold II überprüfen - bis Freitag!

 

Bericht von Andreas Schüttpelz

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Kommentare: 5

  • #1

    Ente (Samstag, 11 Oktober 2008 16:06)

    und ein weiteres mal mehr hat der bericht es genau auf den punkt getroffen.
    nächstes mal wird mein name zur abwechslung bei der rubrik "ausgelassene torchancen" nicht auftauchen, sondern mal wieder unter "torschützen" :PP

  • #2

    J.Karrenbrock (Samstag, 11 Oktober 2008 19:37)

    Zehn Spiele,zehn Siege-EINFACH KLASSE!Das der Kapitän die Euphorie bremsen will ist verständlich. Beim Spiel gegen Dissen ist doch wohl JEDEM aufgefallen das die Moral der Truppe super ist.Ich meine die Emotionen die bei beiden Toren frei wurden, zeugen doch von unbändigen Willen der Mannschaft.Dann ein souveräner Sieg in Riemsloh . Ich nenne keine Namen ,aber Spieler die in der letzten Saison Duchschnitt waren,sind inzwischen zu FESTEN GRÖSSEN geworden.Kann das wohl am Trainer liegen ? Ein Wort zu ENTE:Solange wie Du dieses Laufpensum bringst darft Du auch,sagen wir mal,zwei verschiessen . Aber nicht mehr lange !!!

  • #3

    Silvio Mrohs (Samstag, 11 Oktober 2008 20:17)

    Ach Ente - auch bei den Junioren war das Tor schon 7,32 m x 2,44 m - wenn ich mich richtig erinnere hast Du auch schon mal alle umspielt und trotzdem zischte die Kugel vorbei - aber irgendwann konntest Du dann dann die entscheidene Bude machen - das wünsche ich dir jetzt auch......vielleicht gibt es im 101 Jahr wieder eine Meisterschaft auf dem Rehlberg zu feiern ? !

  • #4

    Ente (Samstag, 11 Oktober 2008 21:29)

    ich she schon meine torgefährlichkeit is stark verbreitet :PP

    immerhin erarbeite ich mir schon 2-3 torchancen pro spiel... najan den torabschluss kann man sich erarbeiten, und bald klappt das besser, verpsrochen!

  • #5

    Schriftsteller (Sonntag, 12 Oktober 2008 13:17)

    Danke weiterhin für die positive Unterstützung, die der erstne Mannschaft zukommt. Das bisherige Ergebnis kommt aber nicht von selbt, sondern durch harte, ehrliche Arbeit an jedem Traiingstag. Nur wenn man sich selbst permanent verbessern will, sind Erfolge möglich. Und es ist doch klar, daß uns jede kommende MAnnschaft ein BEin stellen möchte. DAher sind wir umso mehr gefordert, unser vorhandenes Potential voll zu zeigen. Schön, wenn es der Anhang dann auch so positiv mitnimmt. Euphorie kommt noch keine auf, lediglich Freude über das bisher Erreichte. Das muß man zeigen und leben dürfen. Danach bereitet man sich ernsthaft auf die nächste Aufgabe vor. So einfach ist Fußball. Denn die Einstellung und das positive Denken steuern die fußballerischen Fähigkeiten in die richtige Richtung!

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