Sa
10
Jan
2009
Masters: Viktoria sensationell als Gruppensieger weiter
Mit der bislang besten Vorstellung unterm Hallendach qualifizierte sich das Wirtz-Team überraschend vor der VfL-Reserve für den zweiten Tag beim Hallen-Masters. Bei dem sehr stark besetzten Turnier war bei allen schwarz-roten Akteuren der Wille greifbar, auch am zweiten Tag für Schlagzeilen zu sorgen.
Dabei begann der Tag alles andere als gut. Das „Pflichtspiel“ gegen den Ligakonkurenten FC Bissendorf begann mit einem Rückstand, als die Defensive nach einer Ecke im Tiefschlaf weilte. Man
behielt indes die Ruhe und spielte ruhig und konzentriert weiter. A.Schüttpelz konnte mit einem Flachschuss relativ zeitig ausgleichen. Namensvetter Ackermann sorgte noch in derselben Minute für die
Führung. Fortan war der Motor warm. IN der Schlußminute gelang durch Güngor noch das 3:1, der einen Gausmann-Pfostenschuss letztlich über die Linie drückte.
Bezirksligist BW Merzen stand im zweiten Spiel unter Siegzwang, da sie ihr Duell 0:2 gegen den VfL verloren. In der knappen Spielzeit galt es, die Ruhe zu bewahren und im richtigen Moment zu
schlagen. Dies gelang in Form von Gelwer, der mit einem fulminanten Direktschuss für die Führung sorgte. In der Folge drängte Merzen, wobei sich prächtige Kontermöglichkeiten für die Viktoria boten.
Der Todesstoß erfolgte nicht – im Gegenteil. Bei einem Fernschuß konnte P. Schüttpelz den knallharten Ball nicht abwehren. Er trudelte nämlich 1 Minute vor Schluss über ihn ins Tor.
Vor dem Duell gegen VfL Osnabrück war klar, dass eine 1-Tor-Niederlage zum Weiterkommen reichen würde. Nach verhaltenem Beginn, als Viktoria das Tempo verschleppte, ging der VfL in Führung. Plog
hämmerte den Ball ins Tor, weil man wieder den Weg nicht mitmachte. Dennoch verlor niemand die Nerven. Es ging ruhig weiter. Das Resultat war der Ausgleich durch Ackermann, der toll von Gausmann
freigespielt wurde. Es ging rasant weiter, weil VfL siegen wollte. Viktoria stach eiskalt zu – Lindemann lief allein auf das gegnerische Tor zu und sorgte für die umjubelte Führung. Mit Glück und
Geschick brachte man den Sieg ins Ziel.
Morgen kommt es in einer wahren Hammergruppe zum Wiedersehen mit den Hügelcupteams Hasbergen und Holzhausen sowie Bersenbrück aus dem Nordkreis. Als krasser Außenseiter können wir nur positiv für
Furore sorgen. Aber schon beim ersten Tag zeigte sich, dass am Schlosswall alles möglich ist. In der Parallelgruppe kämpft mit Badbergen auch ein Kreisligist gegen die Giganten VfL, Melle und
Kalkriese um den Einzug ins Halbfinale. Das Team würde sich über lautstarke Unterstützung freuen. Bis dann
- Andreas Schüttpelz -





