Auf dem Weg zur Meisterschaft in der Kreisliga Süd überwand die Viktoria am Freitagabend den zähen FC Bissendorf mit 4:1 Toren.
Die kampf- und laufstarke Truppe von Milorad Stojnic leistete über 90 Minuten erheblichen Widerstand, indem man fleißig Abwehrbeton anrührte. Am Ende musste man sich allerdings doch dem spielstarken Tabellenführer beugen, der zudem noch von Bissendorfer-Blackouts profitierte...
Die Anfangsphase gehörte eindeutig der Elf von Micki Wirtz. Mit enormen Tempo, sicheren Ballstafetten klärten sich schnell die Fronten. Verlass war wieder einmal auf den Unterbau
der Viktoria. So beorderte Michael Wirtz Andreas Hollmann aus der Dritten zum Flutlichtdebüt in der Kreisliga. Er rechtfertigte seine Nominierung postwendend mit dem 1:0 nach 5
Minuten als er - fein freigespielt - allein auf das Tor zusteuerte und sicher verwandelte. GMHütte ließ nicht locker und kam kurz darauf zu einem Strafstoß, als Viktor Engel -
traumhaft von "Ente" Mengeler freigespielt - zu Fall gebracht wurde. Andreas Schüttpelz verwandelte sicher zum 2:0.
Infolge einer Ecke erlitt das Spiel einen kleinen Bruch. P. Schüttpelz unterlief die Bissendorfer Hereingabe, die Lindemann unglücklich ins eigene Tor lenkte. Fortan
blieben die Akzente auf Hütter Seite, jedoch mangelte es mehrfach an Präzision und Durchschlagskraft. Nach der Pause dasselbe Bild - Hütte drängte, Bissendorf reagierte. Nach ca. 1 Stunde hatte
Gausmann ein Einsehen mit den mitunter dürftigen Abschlußbemühungen des etatmäßigen Angriffs und sorgte nach tollem Solo für das beruhigende 3:1. Die Bissendorfer entspannte dieses
Resultat indes wenig, denn binnen 3 Minuten holte sich der Kapitän eine verdiente Gelb-Rote Karte ab, weil er Hehemann zweifach energisch zu Boden brachte. Was folgte, war ein
entschiedenes Duell, in dem Hütte weiter Chancen ausließ und Bissendorf weiterhin mit Kampfgeist ein besseres Ergebnis erzielen wollte. Durch Ente Mengelers Solo gelang schließlich
noch das 4:1, welches dem Kräfteverhältnis einigermaßen Ausdruck verlieh. Auf Hütter Seite verlor man angesichts der Entscheidung fortan etwas die Spielfreude, so dass es bei drei Punkten und einem
verdienten Sieg blieb. Am nächsten Sonntag wartet mit Belm eine deutlich stärkere Truppe, die bereits im Hinspiel ihre Spielstärke andeutete. Bis dann...
Bericht von Andreas Schüttpelz





