So

29

Mär

2009

Revanche geglückt – GMHütte besiegt SC Glandorf mit 3:1

Beim angekündigten Leckerbissen der Kreisliga Süd bezwang die Viktoria den SC Glandorf mit 3:1 (0:0) In einem einseitigen Spiel konnte die Kicker vom Rehlberg ihrer Überlegenheit leider nicht in Toren Ausdruck verleihen, so dass es beim knappen Sieg blieb. So erreichte man den 60. Punkt und schreitet weiter unaufhaltsam Richtung Aufstieg.

„Sag mir Quando, sag mir wann…?“ – Diesen Schlagerklassiker mag man spätestens seit Samstagabend angesichts der Tabellenlage auf den Lippen haben. Es ist weniger die Frage ob, sondern vielmehr wann die Viktoria rechnerisch uneinholbar die Tabellenspitze behauptet. Dabei war die Ausgangssituation denkbar ungünstig vor dem Flutlichtauftritt gegen Glandorf. Gausmann und Mengeler gingen verletzt in die Partie, Alarslan und A. Engel fehlten im Aufgebot. Zum Glück ergänzte sich der Kader durch Comebacker Heimann und M. Marquardt sowie die Spieler Hülsmann und Berelsmann aus dem Team der Zweiten – toll, dass man sich immer wieder aushilft! Bereits in der Anfangsphase klärten sich die Fronten. Mit direktem Kurzpaßspiel sperrte der graue Express die weißen Glandorfer in ihrer eigenen Hälfte ein. Bevor der abstiegsgefährdete SC überhaupt die Mittellinie überqueren konnte, hatte die Viktoria durch Schneider und Gausmann zwei 100%ige zur Führung. Jedoch scheiterten beide durch ungenaue Versuche. „Die erste Halbzeit war bärenstark!“, urteilte der stets kritische P. Schüttpelz über seine Vorderleute.

Folglich hatte auch Michael Wirtz in der Halbzeit wenig Anlass zur Kritik. Er riet seinem Team, geduldig zu bleiben und mehr Konzentration beim Torabschluß an den Tag zu legen. Der zweite Durchgang bot dasselbe Bild wie Halbzeit eins. GMHütte agierte, Glandorf lauerte auf Konter. Fast wäre die Taktik von Spielertrainer Wobker aufgegangen, denn bei einer kritischen Abseitsposition wäre beinahe der SC-Stürmer allein auf P. Schüttpelz zugeeilt- der Pfiff der Schiedsrichter hielt ihn hingegen ab. So konnte endlich der erwartete Verlauf eintreten. A. Schüttpelz bediente V. Engel am Strafraum mit einem Flugball, der daraufhin gefoult wurde. A. Gelwer vollendete mit einem tollen Heber über die Mauer zum 1:0. Leider gewann ein wenig Leichtigkeit Einzug im Verhalten einiger Viktorianer. So rempelte Paschke im eigenen Strafraum einen SC-Akteur um, was den Schiri zu einem Strafstoß animierte. Peter schloss unhaltbar zum Ausgleich ab. Gut, wenn man einen Goalgetter Marke Führing in seinen Reihen weiß. Bis dahin zur Bedeutungslosigkeit degradiert, war er zur Stelle als es nötig wurde. Nach einem Eckball behauptete Gausmann im Gedränge den Ball, den Führing volley aus 7m in das Netz drosch. Wenige Minuten später wurde er flach von der rechten Seite durch Berelsmann bedient. Anstatt auf den freien Gelwer zu passen bewies er Eigensinn und drehte sich um seinen Gegenspieler, um den Ball im langen Eck zum 3:1 zu versenken. „Ich war mir sicher zu treffen, da spiele ich nicht mehr ab“, lautete sein schlichtes Bekenntnis nach Spielschluß. Erwähnung finden sollte dennoch, dass bereits nach dem 2:1 und nach dem 3:1 Keeper Schüttpelz dreimal sensationell Tore verhindern konnte. Andernfalls wäre aus dem Arbeitssieg ein Arbeitsunfall geworden, der des Spielverlaufs gespottet hätte. In einem guten Team verdiente sich der auffällige Paschke mit guten Flanken und Freistößen ein Sonderlob.

So blieb es beim hochverdienten Erfolg, der die Zufriedenheit an den Rehlberg zurückbrachte nach dem dürftigen Auftritt in Bad Essen. Nun wartet am nächsten Sonntag in TSG Dissen der Rivale der Hinrunde, der mittlerweile den direkten Kontakt zur Spitze abreißen ließ. Es wird sicher ein hartes Stück Arbeit, da die Qualität beim Gegner hoch einzustufen ist. Wir raten vielen Besuchern den Gang nach Dissen, da bei zwei spielstarken Teams ein attraktives Spiel zu erwarten ist. In diesem Sinne „Sag mir quando…“ Bis bald..

 

- Andreas Schüttpelz -

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Kommentare: 1

  • #1

    Baumi (Montag, 30 März 2009 11:43)

    Noch 2 Siege, und ihr könnt die Meisterschaft feiern.
    den mit 66 "Jahren" Punkten fängt das "Leben" feiern an.
    Viel Glück in den restlichen Spielen der Saison!!
    Baumi

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