Di

28

Apr

2009

Engel als Mann der wichtigen Tore

Am 26. Spieltag trafen sich die Namensvetter auf dem Rehlberg, um bei sommerlichen Temperaturen um Kreisligapunkte zu spielen. Erwartungsgemäß blieb die heimische Viktoria Herr im Haus beim 6:0 (4:0)-Sieg gegen ausgesprochen biedere Gesmolder. Mag das Ergebnis Langeweile vermitteln, so gab es doch auch Bemerkenswertes zu berichten…

Den Anfang machte „The Tormachine Himself“ – Carsten Führing verwandelte im Anschluss an eine Ecke bereits in der dritten Minute zur Führung, da er gedankenschnell den Ball ins Netz bugsierte. Mit diesem Vorsprung erhielt das Hütter Spiel den richtigen Treibstoff. Mit flinken Kombinationen, tollen langen Steilpässen und trickreichen Dribblings bekamen die völlig überforderten Gesmolder die Grenzen aufgezeigt. Nach guter Kombination über die linke Seite erhöhte Führing mit links auf 2:0. Jetzt kam die Zeit des Viktor Engel. Nachdem er bei einem Solo vergaß, den heraus eilenden Torwart einfach zu um kurven, machte er es später besser und traf aus kurzer Entfernung zum 3:0. Dieses Tor motivierte ihn derart, dass er kurze Zeit später den lang ersehnten zwanzigsten Treffer erzielte, mit dem er sich den Skalp von Torwart Leo Rein sicherte. Mit gehöriger Portion Schadenfreude blieb Viktor dann auch in der Kabine.

Der zweite Durchgang bot optisch dasselbe Bild, GMHütte spielte, Gesmold mauerte. Ein spektakuläres Dribbling von Alarslan brachte Alex Schneider so in Schußposition, dass er nicht mehr verfehlen konnte und zum 5:0 traf. Das 6:0 erzielte Alarslan dann selbst. Nach gefühlten 93% Ballbesitz und etlichen Chancen mehr wagte sogar P. Schüttpelz bei einer Ecke einen Vorstoß, der allerdings nicht belohnt wurde. In der zweiten Hälfte positionierte sich der nahezu beschäftigungslose Torwart meistens 30m vorm Tor, ihm wurde es offenbar zu einsam. Somit ist die Geschichte des 23. Sieges sehr schnell erzählt und sorgt somit für die Tatsache, dass die Wirtz-Elf in diesem Jahr jeden Gegner mindestens einmal besiegt hat. Wer sich erinnert, weiß, dass Gesmold für den einzigen Punktverlust in der Hinrunde gesorgt hatte.

Das finale Highlight war somit die Rasur des Kopfes von Leo Rein, welches ausgiebig in der tollen Bildergalerie dokumentiert wird. In der nächsten Woche ist in der Glaner Arena mit mehr Widerstand zu rechnen, da der heimische TuS durchaus Heimstärke als Attribut verwenden darf. Bis dahin…

 

-Andreas Schüttpelz -

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