Einige Besucher haben in dieser Saison den Weg der Viktoria in der Kreisliga Süd verfolgt und konnten sich dabei von den Qualitäten der einzelnen Spieler überzeugen. Um einen Blick hinter die Kulissen des Erfolgsteams zu werfen, stellt ihnen Mannschaftskapitän Andreas Schüttpelz sein Meisterteam auf humorvolle Weise vor:
1 – Leo Rein
Ein Pfundskerl, der von Anfang an nur ein Ziel hatte, nämlich die Schale. Dafür ordnete er sich völlig unter und stellte seine Interessen hinter die der Mannschaft. Ein Typ, mit dem man immer Spaß hat. Gefürchtet sind seine Solos im Abschlußspiel. Nur Wetten sollte er nicht mehr.
2 – Toni Gelwer
Wer hat den eigentlich Verteidiger spielen lassen? Ein begnadeter Techniker, der mit allen Fähigkeiten ausgestattet ist. So genau wie der Freistöße schießt, so glatt ist sogar seine Unterwäsche gebügelt! Wenn er noch das Kämpfen lernt, ist er zu Höherem berufen.
3 – Nik Heimann
Ein fleißiger Trainingsgast, der auch mit großem Engagement in den Spielen zu Werke ging. Leider fehlte ihm das Glück im Abschluß, so dass es nicht zum Durchbruch reichte. Dennoch ist er ein absolut mannschaftsdienlicher Spieler, durch seinen Wechsel wird er uns menschlich fehlen.
4 – Lars Hehemann
Selten hat man Männerbeine so sexy erlebt, sein Auftritt als No Angels“-Lucy bleibt legendär. Weniger zärtlich geht er auf dem Platz zur Sache, holte sich allerdings auch selbst oft eine blutige Nase bei seinen Alles-oder-Nichts-Solos. Dennoch sehr gereift als Herrenspieler, der sein Potential noch lange nicht ausgeschöpft hat.
5 – Carsten Führing
Es war mir eine Ehre, mit ihm zusammenzuspielen. Er hat das Toreschießen quasi erfunden. Seine Taktik der ruhenden Beschleunigung ist unnachahmlich. Mit ihm gibt es jede Menge Spaß, auch neben dem Platz. Gefürchtet sind seine Aufwärmprogramme.
6 – Alex Engel
Für mich eine der Entdeckungen der Saison. Seine Leistungskurve zeigte permanent nach oben – Ende offen. Die rechte Seite war sein Revier, hier brannte nichts an. Es ist irre, wie er immer bei hohem Tempo die Ballkontrolle behält. Mit seiner humorvollen Art kommt er zudem im Team gut an.
7 – Christian Marquardt
Einer der Ur-Viktorianer. Leider verhinderten sein Verletzungspech sowie berufliche Verpflichtungen den sportlichen Erfolg. Er sorgte trotzdem stets für gute Laune und Stimmung im Team. Als Reiseveranstalter sorgte er schließlich für den eigentlichen Saisonhöhepunkt neben der Meisterschaft.
9 – Helmut Lindemann
Zu seiner Bilanz kann man nur noch sagen: Respekt! Mit 41 Jahren der unverzichtbare Dauerbrenner in der Abwehr, gab seine Erfahrung jederzeit im Spiel und Training an die jungen Wilden weiter. Ist außerdem ein Stammspieler der dritten Halbzeit. Mit dieser Fitness auch im nächsten Jahr noch nicht wegzudenken.
10 – Burhan Alarslan
Ein weiterer hochbegabter Schüler, der leider schon eine ganze Reihe heftiger Verletzungen hinter sich hat. Seine Technik ist brilliant, er ist offensiv eine Granate. Eigentlich müßte er auch 20 Tore schießen. Schön, dass er sich wieder herangearbeitet hat nach allen Verletzungen.
12 – Mathias Gausmann
Ein Hagener Junge, Meister des Understatements. Wenn man ihn sieht, ahnt man nicht was in ihm steckt. Ein Allrounder, der auf allen Positionen Höchstleistungen bringt. Mir macht seine Ruhe und Spielintelligenz Angst, das ist schon unnormal. Kann ein ganz Großer werden.
13 – Daniel Mengeler
Ehrgeiz und Willen sind seine Attribute. Trotz seiner Größe sportlich schon eine feste Größe im Team. Er räumt den Laden so gut auf, dass der Käpt’n oft nur noch die Tür zumachen muß. Bloggen gehört auch zu seinen Stärken. Hat immer und überall eine Meinung, die er gerne kundtut. Eine Ente, die läuft, und läuft, und läuft….
15 – Viktor Engel
Der Mann der wichtigen Tore, schoß das 100ste und erlöste Leo von seinen Haaren durch die Torwette. Machte sogar mal fünf in einem Spiel. Der Spaßvogel wird der Mannschaft fehlen, er will etwas kürzer treten. Vielleicht läßt er sich ja wieder vom Fußballfieber packen, ich würde es mir wünschen. Als Tom Jones ist er in jedem Fall gebucht.
16 – Alexander Schneider
In diesem Jahr ein Spätstarter, kam lange nicht in Tritt. Erst in den letzten Wochen konnte er als Manndecker überzeugen. Ein Supertyp, der immer loyal zur Mannschaft stand. Sorgt mit seiner Art dafür, dass der Spassfaktor auch zwischen den Spielen hoch bleibt.
19 – Marco Paschke
Bei seinem Schuß möchte man kein Ball sein. Er ist immer für einen lockeren Spruch zu haben, aber überschäumende Freude ist nicht sein Ding. Möchte nicht wissen, ob er mehr blaue Flecke oder Tore erzielt hat mit seinem Hammer. Unvergessen bleibt, wie er seelenruhig die Ecken links wie rechts vorher schlägt – das ist einmalig.
20 – Mathias Marquardt
Auch Matze hatte es nicht leicht. Gut in die Saison gestartet, warf ihn zunächst der Beruf ein wenig und dann eine Verletzung herb zurück. Kam in der zweiten Hälfte nicht wieder voll in Tritt. Auch sein Humor ist belebendes Element im Team, war auch immer dabei als er nicht spielen konnte. Auch er kann mehr als er gezeigt hat.
33 – Peter Schüttpelz
Der Gigant im Tor, die Aufstiegsversicherung in Person. Mit seinem unbändigen Ehrgeiz führte er sein Team Richtung Erfolg, schoß aber manchmal über das Ziel hinaus. Sensationell, wie er nach langer Pause im Kreismeisterendspiel das Tor fehlerfrei hütete. Bleibt er gesund und findet Dane in seine Fußstapfen, bleiben wir nächstes Jahr sicher unter 40 Gegentore. Wer’s noch nicht erlebt hat – Malle wird mit ihm ein Hit.
Am Ende bin ich dankbar, dass ich in dieser tollen Mannschaft spielen durfte. Nicht nur wegen des Erfolgs wird dieses Jahr einmalig in meiner Karriere bleiben, denn insbesondere die tollen Typen
hinter den Namen machen die Qualität dieses Teams aus. Da man fast komplett ins neue Jahr geht, wird der Charakter der Viktoria erhalten bleiben – das ist gut so. Da Trainer Michael Wirtz ein gutes
Händchen für neue Spieler hat, werden diese bestimmt gut ins Team passen. Ich freue mich auf jeden Fall sehr, dass es für mich im nächsten Jahr mit dieser Truppe weitergeht. Schöne Sommerpause…
Andreas Schüttpelz





