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18

Jun

2009

A1-Nachlese: Siebzehn Jungviktorianer schaffen den Klassenerhalt

Wie bereits schon fast zur Tradition geworden, stellt Silvio Mrohs im folgenden die einzelnen A1-Jugendspieler der Saison 2008/2009 vor. Dabei krönt er auch den Spieler des Jahres seiner Mannschaft.

Nr. 1 - DANE BRÜGGEMANN

Was er schon in der letzten Serie als zweiter Torhüter andeutete, setzte DANE in der Regionalliga mehr als überzeugend fort. Er rettete nicht nur so manchen Punkt, sondern war oft der Matchwinner. Die Meisterspieler aus Kiel verzweifelten an seinen Paraden und mit diesem Auftritt läutete die Viktoria eine beeindruckende Siegesserie hin. Ganz klar: DANE ist der Spieler des Jahres ! !

Fazit: Die erste Herren darf sich auf einen Keeper der Extraklasse freuen

Nr. 2 - MIRZA ZVIZDIC

Der Mittelfeldrenner schleppte sich die ganze Serie mit Kniebeschwerden durch. Nur bei wenigen Einsätzen konnnte er sein Talent andeuten. Eine frühere Operation hätte ihm sicherlich weitergeholfen.

Fazit: MIRZA nimmt in der nächsten Serie einen neuen Anlauf

Nr. 3 - FABIAN FALK

Die Erwartungen an den Ex-VFL´er waren hoch. Hoch sprang er immer, aber nicht immer richtig. Doch er arbeitete immer an seiner Maxime "sich zu verbessern" und so wurde er zu einem zuverlässigen Eckpfeiler vor der Abwehr. Mit 5 Saisontoren zeigte er immer Torgefährlichkeit, besonders bei Standards.

Fazit: Die Saison lief für Ihn insgesamt Fabyhaft

 

Nr. 4 - RENE BRÜNING-WOLTER

Der Kapitän war ein Muster an Einstellung und Vorbildfunktion für alle. Leider hatte er auch ein paar Rumpelspiele dabei wie er selbstkritisch feststellte. Zum richtigen Zeitpunkt kam aber wieder die alte Sicherheit zurück und so wurde der Abwehr die erforderliche Stabilität gegeben. Als letztjähriger Torschütze mit dem "Tor des Jahres" blieb ihm diesmal ein Treffer versagt. RENE rückt in unsere 1.Herren auf

Fazit: Besser einmal ein Rumpelspiel machen als Rumpelstilzchen heißen

Nr. 5 - MAX TOLISCHUS

Der Toli hat nicht nur einen Schuss, sondern er kann es auch per Kopfball. Der torgefährliche Mittelfeldrenner (7 Tore) war einer der beständigsten Spieler. Immer Einsatz total mit dem Blick für den freistehenden Mitspieler. Unvergessen bleiben seine wichtigen Tore gegen den VFL Oldenburg. Er hat die Voraussetzungen in der nächsten Serie zum Führungsspieler zu werden.

Fazit: Wenn er nicht verschläft, ist er immer beim Training dabei

Nr. 6 - BASTIAN KOHMÄSCHER

Ein Spieler, der viel mehr kann als er dieses Jahr gezeigt hat. Bei den Hallenevents spielte er seine technischen Fähigkeiten aus, die ihm im Punktspielalltag versagt blieben. Vielleicht setzte er sich selbst zu sehr unter Druck, so dass manche Aktion nach hinten losging. Aber BASTIAN ist ein Stehaufmännchen und wird nächste Saison wieder angreifen.

Fazit: Auch wenn er SEPPEL gerufen wird, spielt er noch lange nicht für die Bayern

Nr. 7 - CHRISTOPH BAUMANN

Jedes Team wäre froh, wenn es einen BAUMI in ihren Reihen hat. Ob links, rechts, im Spielaufbau oder als Abräumer - er ist überall flexibel einsetzbar. Nur mit dem Toreschiessen haperte es diesmal (1 Tor), aber CHRISTOPH hat dafür die meisten Spielminuten auf dem Buckel durch zusätzliche Einsätze in den verschiedenen Herrenteams. Er wird auch im nächsten Jahr das 1.Herrentrikot überstreifen.

Fazit: BAUMI bekam als einziger Viktorianer die GELB/ROTE - hoffentlich nicht von Annika

 

Nr. 8 - ANDY ACKERMANN

Noch nie lagen Genie und Wahnsinn so nah nebeneinander. Nach Zauberpässen und zig-Übersteiger folgte ein böser Fehlpass. Das trieb dem Trainergespann die Zornesröte ins Gesicht. Letztendlich ging alles gut, weil ANDY die Emsländer flach legte und sich im Saisonendspurt an die Aufgabeneinteilung hielt. Nur 3 Saisontore sind für seine Möglichkeiten eigentlich zu wenig. Vielleicht klappt das im ersten Herrenjahr bei unserere Viktoria. Beim Hüggelcup hat er auf jeden Fall schon eine Duftmarke gesetzt.

Fazit: Gäbe es noch Telefonzellen würde ANDY jeden darin schwindelig spielen

Nr. 9 - JULIAN HÖTZEL

Das Offensivjuwel. Schnell - Dynamisch - Robust und mit 12 Saisontoren ein Garant für den Klassenerhalt. Wenn JULIAN das einsetzte, was er alles beherrscht, so könnte er noch wertvoller für die Mannschaft werden. Besonders zu Saisonbeginn war er der Torjäger vom Dienst, dann mit einem Durchhänger, aber auf der Zielgeraden mit wertvollen Treffern. Dazu zählt das Tor des Jahres beim 2 : 2 in Altona. Den A- Junioren wird sein Auftreten fehlen, dafür freut sich das Rehlberger Umfeld, denn der Stürmer bleibt dem Verein im Herrenbereich treu.

Fazit: Nur der Ball ist schneller

Nr. 10 - MEHMET KODES

Von Detlef Stuhlemmer gefördert, schaffte MEHMET sofort auf Anhieb den Durchbruch in der Regionalliga. Der Spieler mit den 1000 Magneten an den Füssen war oft der Initiator von genialen Spielzügen. Mit 5 Toren und unzähligen Dribbelings wirbelte er jede Abwehr bis zur Winterpause durcheinander. Ein Bänderriss im Dezember warf ihn kurz zurück, doch zur Rückrunde stand er wieder zur Verfügung. Mit dem Toreschiessen (insgesamt 7) klappte es zwar nicht mehr, doch viele Assists machten ihn besonders wertvoll. Wenn er nicht jeden Freistoss ausführen will und noch Mannschaftlicher spielt, dann kann er sich auch beim SV Bad Rothenfelde durchsetzen.

Fazit: Er sieht zwar nicht so aus, aber er fällt so oft wie ein Pitroipa

Nr. 11 - SAHIN GÜNANA

Der dritte Viktoriaangreifer war ein Strafraumstürmer. Besonders kaltschnäuzig vor dem Tor in der eins zu eins Situation. Behielt auch die Ruhe und Nerven nach dem Rückstand als er den Elfer in Eichede verwandelte. SAHIN schoss das erste Regionalligator aller Zeiten auf dem Rehlberg beim 3 : 1 Erfolg gegen Meppen mit einem fulminaten Weitschuss in den Winkel. Mit 7 Saisontoren empfiehlt er sich für den Herrenbereich beim SC Preussen Lengerich.

Fazit: Klein - Sahin - oho

Nr. 12 - SASCHA WELGE

Der Pechvogel des Jahres. Beim ersten Testspiel schwer verletzt, nahm er später jede Krankheit mit und wurde quasi erst zum Saisonabschluss wieder fit. SASCHA wird nächstes Jahr sozusagen als Neuzugang geführt.

Fazit: Er lief noch nicht mal auf der Felge die Welge

Nr. 14 - FERNANDO SEKER

Das Konditionswunder wurde frühzeitig zum Abwehrchef berufen. Der Wurf ins kalte Wasser gelang, denn bis auf wenige Ausnahmen spielte er einen schnörkellosen Libero. Sicherheit zuerst hieß die Devise und deshalb gab es von ihm wenige Ausflüge nach vorne und auch keinen Torerfolg. In der entscheidenen Meisterschaftsphase dirigierte er den zuverlässigen Abwehrblock. NANDO war einer der trainingsfleissigsten Spieler.

Fazit: er rennt und rennt und rennt und lächelt immer noch

Nr. 17 - FELIX TEBBE

Was unsere Nr. 8 kann, zelebriert er vielleicht noch schneller und intensiver. FELIX spielt jedem einen Knoten in die Beine, manchmal auch sich selbst. Konnte seine Fähigkeiten nach der Winterpause endlich auch im Punktspiel umsetzen. Zeigte besonders den Kielern eine Harke und sollte im nächsten Jahr zum Führungsspieler reifen

Fazit: bei FELIX reicht nicht mal eine Telefonzelle

Nr. 18 - FESTIM BEQIRI

Vom überragenden Kreisligaspieler zum Regionalligafussballer aufzusteigen ist kein Pappenstiel. Das Talent war vorhanden, doch im Übereifer gab es auch immer wieder Rückschläge. Doch FESTIM gab nicht auf und stand seinen Mann. Viele andere hätten den Kopf in den Sand gesteckt. Besonders auf dem Hallenparkett blitzte sein Können auf.

Fazit: ob mit Bild oder Ton - Festim kommt schon

Nr. 20 - TARDELI MALUNGU

Der Bruder des Bundesligaprofis Addy Menga war wieder der Farbtupfer der Serie. Er schoss beim 1 : 0 Auftaktsieg in Langenhagen das erste historische Tor, mit 12 Buden die meisten und jubelte mit seinen Überschlägen am schönsten. Der fröhliche Kongolese hat sich seit der B-Jugend immer weiter entwickelt und gehört zu den Topstürmern der Regionalliga. Der Rehlberg kann sich freuen, denn auch im nächsten Herrenjahr sind seine Überschläge zu bewundern.

Fazit: Etwas weniger McD & Chauselise, dann hätte Taddel seine Fussballbrüder längst abgehängt

Nr. 23 - DAVID KRIEGE

Immer schwer hat es der zweite Torwart. Doch DAVID bekam seine Chance als Dane sich verletzte und rettete den wichtigen Sieg in Meppen. Richtig verhauen von den Grünen und verlassen von seinen Mitspielern wurde er dann beim bitteren 0 : 11 gegen Werder Bremen.

Fazit: eigentlich waren wir mit zwei Keepern in die Saison gegangen....doch einer war nur da

Mit ihren Einsätzen standen sie der A1 zur Verfügung:

Janik Engelmann - Jan Ruskowski - Marius Nolte - Eric Kirchkesner - Jan Schriever - Marvin Klein - Julian Heuer - Alexander Eickhorst - Matthias Redzewsky - Fabian Claus - trugen alle dazu bei, das Unternehmen Klassenerhalt zu erreiche.

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Kommentare: 2

  • #1

    Mike Rosoft (Sonntag, 21 Juni 2009 13:11)

    Nochmal alles Gute an das Team sowie an das Trainergespann Frank & Silvio.
    Ihr habt es euch verdient die Klasse zu halten. Ich freue mich jetzt schon auf die neue Saison und wünsche auch dem neuen Trainer viel Erfolg.

  • #2

    Silvio Mrohs (Sonntag, 21 Juni 2009 16:46)

    Aktueller Ergebnisdienst von heute

    Religationshinspiel zur 1.Liga

    VFB Oldenburg - TB Berlin 0 : 4

    damit können sich auch die Lübecker als Fünftletzter nicht mehr in der RL halten. Nächste Serie nur einmal nach Schleswig und der VFB O. bleibt uns erhalten

    ausserdem fand in Bremen das Entscheidungsspiel um den Aufstieg statt

    Oberneuland - OSC Bremerhaven 2 : 1

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