Fr
14
Aug
2009
Hütter Effektivität entscheidet das Derby beim 3:1
Das Derby in Holzhausen fand einen nicht unverdienten Sieger. Den Ausschlag gaben am Ende die taktischen Schachzüge von Michael Wirtz sowie Stürmer Marco Börger.
Beim 3:1 (1:0)- Auswärtserfolg brachte er sein Team fast im Alleingang auf die Siegerstraße.
Die Bedingungen an der von-Galen-Str. waren schlicht überragend: ein toller Platz, angenehme Temperaturen und 350 Zuschauer, die dem Derby eine tolle Kulisse gaben. Die Holzhauser versuchten früh,
das Aufbauspiel der Gäste zu stören. Somit entwickelte sich eine Anfangsphase, in der Höhepunkte Mangelware waren, denn der Aufsteiger suchte sein Heil in einer massiven Defensive. Obwohl die
Hausherren um konstruktive Spielzüge bemüht waren, setzte Viktoria die ersten Ausrufezeichen. Doch ein Schussversuch von Börger landete über dem Tor. Mit einem einfachen Spielzug
konnte Hütte dann die Führung erzielen. Der heute starke Flethe spielte einen klugen Diagonalpaß auf Hötzel. Dieser nutzte die lange Flugdauer für ein Kompliment an
den Absender („Gutes Ding, Flethe!“) und belohnte sein Team mit einem Schlenzer zum 1:0. Da Holzhausen das Tor von P. Schüttpelz nicht ernsthaft bedrohen konnte, verdient der Rest
des ersten Durchgangs wenig Erwähnung.
Im zweiten Abschnitt wurden die Aktionen der Holzhauser druckvoller. Früh störte man im Mittelfeld und gewann die Oberhand – am Boden und in der Luft. Das Hütter
Mittelfeld war wirkungslos. Alarslan gelang es nicht, Struktur in das Spiel zu bringen, während Mengeler und Gausmann viele Wege in der
Defensive leisten mussten. So war es eine Frage de Zeit, wann der BSV eine der vielen Standards nutzbringend einsetzen konnte. Bergmann war dann bei einer Ecke zur Stelle, als sein Gegenspieler
staunend zusah. Der Ausgleich brachte wieder Bewegung ins Spiel. Wirtz tauschte Alarslan und Hötzel gegen Gelwer und
Ackermann. Fortan bekam Hütte die Partie wieder besser in Griff. Ein Fehlpass vom farblosen Dransmann brachte Mengeler in Ballbesitz, der geschickt auf
Börger passte. Dieser strebte direkt auf Hoffmann zu und bezwang ihn mit einem wuchtigen Schuss zum 2:1. Jetzt war Hütte wieder in Fahrt und Börger erhöhte infolge
eines Gelwer-Passes in die Tiefe mit einem trockenen Schuss auf 3:1. Das war es im Prinzip, Hütte verpasste es, durch mehr Konsequenz die Wunde der Niederlage noch weiter
aufzureißen. Das hätte dem Spielverlauf jedoch nicht entsprochen. „Uns steckte das Pokalspiel noch in den Knochen“, befand Trainer Gellrich, bei dem im Gegensatz zur Viktoria seine Spieler gegen
Lüstringen 90 Minuten Vollgas geben mussten. Wirtz konnte hingegen einige Spieler unter der Woche schonen. So auch Flethe, der mit einer tollen Leistung Ingo
Menkhaus derart entnervte, dass er nach 65 Minuten ausgetauscht wurde. Beeindruckend war zudem die Kaltschnäuzigkeit von Börger, der cool zweimal einlochte. Den meisten Honig
sammelten die Arbeitsbienen Mengeler und Gausmann, die dem Abwehrchef Schüttpelz viel Kopfzerbrechen durch ihren Fleiß ersparten. „Das war die erste
Niederlage nach 25 Spielen hier!“ stellte Christian Höllmann (BSV) enttäuscht fest. Somit hat dieser Erfolg eine historische Randnotiz gewonnen. Der Jubel kannte im Lager der Viktoria nach dem
Schlußpfiff des guten Schiedsrichter-Gespanns keine Grenzen. Mit „Humba“-Gesängen verbrüderte sich das Team mit dem tollen Anhang und verabschiedet sich gleichzeitig bis zum nächsten Sonntag. Dann
steht das nächste Derby gegen den Hagener SV auf dem Programm. Bis dann…
- Andreas Schüttpelz -
Kommentare: 4
-
#1
GENAU SO SOLL ES SEIN :D
HUMBA HUMBA HUMBA TÄTÄRÄÄÄÄÄÄÄ -
#2
wir bräuchten mehr solcher spiele
-
#3
Glückwunsch dem Team und der Mannschafte. Viktoria auf dem Weg zur Nummer eins in der City?
Wäre ja auch nicht schlimm, oder...
Macht weiter so, es macht spaß euch zuzuschauen. -
#4
Aus meiner Sicht ein sehr gutes Spiel beider Mannschaften mit einem hochverdienten Sieger !
Was für ein Kader!!! -wenn man sieht was sich da in der Halbzeit warmläuft !!!
Denken wir mal 2,3 Jahre zurück !
Schöne Grüsse ! 




