So
27
Sep
2009
Kampfstarke Viktoria feiert Dreierpack von Malungu
Als der Schiedsrichter um 17: 43 zum letzten Mal sein Arbeitsgerät benutzte, durfte die Viktoria erleichtert den Gewinn von drei wertvollen Punkten bejubeln. Das 5:2(2:0) beim SV 16 Osnabrück bot jedoch mehr Spannung als es das klare Ergebnis vermuten lässt, aber der Reihe nach…
Michael Wirtz hat die Woche nach der ersten Pleite gegen Bad Laer damit verbracht, die Mannschaft wieder an die Grundtugenden erfolgreichen Fußballs zu erinnern. An erster Stelle
stehen ausnahmslos Kampf- und Laufbereitschaft, dann die spielerischen Kabinettstückchen. Dass die Mannschaft den Kurs ihres Trainers verstanden hat, demonstrierte die Truppe um Mannschaftsführer
Alarslan im ersten Durchgang deutlich. Mit hohem Tempo und Einsatzwillen schnürten sie den Aufsteiger permanent in dessen Hälfte ein. Besonders Andreas Ackermann
wirbelte mit messerschaften Flanken von der rechten Seite, die jedoch zunächst wirkungslos blieben. Aufgrund der konzentrierten Mittelfeldarbeit von Lindemann und
Mengeler konnte sich der Gastgeber nie entfalten. Es war kein Zufall, dass das 1:0 durch eine schöne Flanke von Ackermann entstand. Führing
stocherte den Ball im Fallen aus 2m über die Linie. Kurz darauf servierte Ackermann eine Ecke mustergültig auf den Kopf von Gausmann, der am langen Pfosten den Ball
in den Torwinkel beförderte. Das Ergebnis war mehr als verdient, denn die Heimelf von der altehrwürdigen Blumenhalle fand im ersten Durchgang nie den Weg vor das Tor der Viktoria.
Nach dem Wechsel setzte sich das Bild fort, wenngleich die Kicker von Niko Fehlhauer mutiger wurden. In der 65. Minute brachte Micki Wirtz Tardeli Malungu für den
angeschlagenen Führing, der seine Arbeit beenden dürfte. Nur zwei Minuten später enteilte der Kongolese seinem Gegenspieler auf der linken Seite. Aus 14m kam er zum Schuss und
hämmerte den Ball in den linken Torwinkel. Leider verletzte sich kurz darauf ein Spieler der Hausherren – wir wünschen an dieser Stelle alles Gute zur Genesung und dass sich der Verdacht einer
schlimmen Verletzung nicht erhärtet. Diese mehr minütige Unterbrechung brachte die junge Rehlberg-Elf aus dem Konzept. Bei einem Steilpass verschätzte sich der ansonsten solide Lars
Hehemann, so dass Tim Stein in den Strafraum eindringen konnte. Gausmann versuchte ungestüm zu klären, und rempelte den Sturmtank so heftig, dass dieser folgerichtig zu
Boden fiel. M. Samson ließ sich aus 11m diese Chance nicht entgehen. Nur 5 Minuten später schien das Chaos komplett, als Bußmann mit einem wuchtigen Fernschuß zum 2:3 traf. Nur hatte der
Linienrichter bei diesem Schuss eine Abseitsposition erkannt, wodurch dem Treffer die Anerkennung versagt blieb. Auf der anderen Seite konnte sich dann Malungu aus
abseitsverdächtiger Position an seinem Gegenspieler und am Torwart vorbei mogeln und den Ball zum 4:1 ins Tor schieben. Die Krönung gelang ihm zwei Minuten darauf mit dem 5:2, dass er per
Fallrückzieher erzielen konnte. Das zwischenzeitliche 2:4 durch M. Samson war jedoch wieder ein ärgerlicher Treffer, weil Gausmann den Spieler im eigenen Strafraum nicht effektiv
stoppen konnte.
Nico Fehlhauer war nach Spielschluß sichtlich aufgebracht, da er das Schicksal in Form einer erneuten Langzeitverletzung sowie die aus seiner Sicht unverständlichen Schiedsrichterentscheidungen nicht
nachvollziehen konnte. Dennoch beschrieb er die Niederlage als verdient, wenngleich er seine Mannschaft für das zwischenzeitliche Aufbäumen lobte. Auf Seiten der Viktoria war der deutliche Wille zur
Wiedergutmachung zu spüren. Das Team war sich nicht zu schade, die weißen Trikots auf dem satten Grün für den Erfolg zu beschmutzen. Somit stand am Ende ein verdienter Sieg, der das Team wieder Kurs
Richtung Tabellenspitze nehmen lässt. Gerade rechtzeitig, denn nun kommen die Wochen der Wahrheit mit den Duellen gegen TuS Haste, Bersenbrück, Dodesheide und Kloster Oesede. Bevor das Osterhaus-Team
am nächsten Freitag am Rehlberg gastiert, kommt die Wirtz-Elf am Mittwoch zunächst zu Pokalehren gegen das Spitzenteam von Falke Steinfeld. Eine große Kulisse wäre der würdige Rahmen für das
Viertelfinale im Bezirkspokal – bis dahin…
- Andreas Schüttpelz -
Kommentare: 11
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#1
Super Taddel - dein letztes Dreierpack gab es im März 08 beim 5 : 1 gegen Gifhorn zu bewundern - weiter so
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#2
Ich verfolge mit Intresse die Spielbrichte der Viktoria. Aber eins kann ich nicht verstehen. Warum sind nach Siegen die Berichte spästenstens nach einem Tag online und bei "weniger" guten Spielen dauert es ewig... :-)
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#3
die euphorie ist anch niederlagen vllt nicht soooo groß ;)
aber auch nach niederlagen kannst du spätestens nach 2-3 tagen die berichte lesen, in denen selbstkritik meistens n iht zu kurz kommt ;) -
#4
Und wo finde ich den Bericht zumn Laer-Spiel?
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#5
Hallo Mark,
jetzt mal für Sechsjährige:
Andreas Schüttpelz schreibt die Berichte und schickt sie per E-Mail an die "Redaktion". Da wir nicht 7 Tage die Woche 24 Stunden am PC sitzen kommt der Bericht dann mal etwas eher oder auch etwas später rein, aber unabhängig vom Ergebnis.
Beim Spiel gegen Bad Laer war Andreas Schüttpelz weder auf dem Spielfeld noch als Zuschauer anwesend. Somit war es für ihn nicht möglich, einen Bericht zu schreiben. Unter der Rubrik "Spielberichte" auf unserer Seite konntest du allerdings sehr zeitnah einen Bericht zum Spiel finden.
Mit sportlichem Gruß
Roger -
#6
Hallo Roger,
schön das jetzt die Sechsjährigen bescheid wissen. Deinen Bericht bzw. deine Berichte (zu anderen Spielen) habe ich entdeckt. Nur mit denen kann man leider "nichts anfangen". Nicht umsonst Frage ich nach den Berichten von A. Schüttpelz. So viel dazu!!
Und bei Fragen musst du die Leute nicht direkt für doof verkaufen! -
#7
Hallo!
Bevor hier wieder aus versehen unnötig viel Porzellan zerdeppert wird, schildere ich das ganze auch noch mal: Seit etwa einem Jahr bemühe ich mich, möglichst objektiv die Stärken und Schwächen der Ersten Herren in Spielberichten der Öffentlichkeit zu präsentieren. Das hin und wieder die Viktoria etwas besser abschneidet, liegt vielleicht daran, dass man doch mit Herzblut daran hängt - man möge es verzeihen. Auch nach Niederlagen wird immer, wirklich immer - Stellung bezogen. Nur in dem Fall Bad Laer war ich nicht beim Spiel, konnte also nichts dazu beitragen.
Ich setze mich meistens noch am Spieltagabend hin und schreibe etwas zum Spiel auf. Nur habe ich auch ein Privatleben nebst gutmütiger Familie und da gibt es dann auch mal Termine, die das rasche Berichten über die Spiele unmöglich machen. Das hat aber nichts mit dem Ausgang der Spiele zu tun.
Insider wissen, dass ich manchmal noch nach Mitternacht kreativ bin - mehr kann man nicht erwarten. Die Berichte finden zudem immer den Weg über die Redaktion, daher sind Verzögerungen unumgänglich.
Ich hoffe, das weiterhin das Geschehen rund um die Erste verfolgt wird und bin weithin für konstruktive Kritik jederzeit offen!!! -
#8
Vielen Dank Andreas! Damit ist das Thema durch...... :-)
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#9
Super Andreas, endlich mal jemand der Kritik akzeptiert. Ich hoffe das die freundliche Redaktion dir dieses Lob ausrichtet. Nach meinen Erfahrungen werde ich mal wieder gelöscht. Übrigens Roger, für einen sechsjährigen schreibt Mark doch schon recht gut ;-))
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#10
Hallo "Zuschauer". Für konstruktive und sachliche Kritik sind wir jederzeit zu haben. Schön wäre es nur, wenn sich hier auch jeder mit seinem Namen zu seiner Meinung bekennt oder fehlt der Mut oder was ist der Grund? In Printmedien wie der NOZ werden z.B. anonyme Leserbriefe auch nicht abgedruckt, scheinbar hat sich das aber im Internet und somit auch hier bei uns so eingebürgert. Schade...
Gruß
Roger -
#11
mal was positives! ein hoch auf einen tadde :D





