Di

29

Sep

2009

Im Interview: Tardeli Malungu

Nach dem Spiel am Blumenhallerweg haben wir uns mit dem letzten Neuzugang der Saison getroffen. Tardeli Malungu bewies im Rededuell, dass er als stimmungsvoller Neuzugang in der Truppe eine gute Rolle einnehmen kann. Außerdem verrät er etwas über die Herkunft seines besonderen Namens.

 

Viktoria: Hallo Tardeli. Du hast einen auffälligen Vornamen. Es gab in den 80er Jahren mal einen italienischen Klasse-Mittelfeldmann mit diesem Namen. Gibt es da Parallelen?

Tardeli: Zuerst möchte ich alle Viktorianer grüßen, denn ich bin wieder back (lacht). Jetzt zu deiner Frage - du hast schon recht, es gab wirklich einen italienischen Fußballspieler (Marco Tardeli). Den Namen gab mir mein Vater, denn er war ein Fußball-Fanatiker.

Viktoria: Bei Deinen Brüdern Addy und Eder ist es also genauso?

Tardeli: Ja, Eder (Brasilianer), Addy (Argentinien) und ich Tardeli (Italiener). Ich selber finde es ganz cool, einen Künstlernamen zu haben.

Viktoria: Ihr seid immerhin drei gute Fußballer in der Familie. Wird es irgendwann dazu kommen, dass ihr gleichzeitig dasselbe Trikot tragen werdet?

Tardeli: Ob es dazu kommen wird, das ist noch fraglich, aber ich glaube das wird nie passieren. Aber ich könnte mir schon vorstellen, mit meinem Bruder vom FC Kalkriese zusammen zu spielen.

Viktoria: Für welchen Verein wäre das dann (schmunzel?)

Tardeli: Für welchen verein?? Das weiß ich noch nicht. Ich hoffe, der kommt auch nach Hütte.

Viktoria: Nach anfänglichen Schwierigkeiten aufgrund von hartnäckigen Verletzungen bist Du jetzt endlich im Team "angekommen". Wie beurteilst Du den bisherigen Saisonverlauf?

Tardeli: Im Moment läuft es ja noch ganz gut für uns. Ich glaube immer noch  daran, dass wir ganz oben mitspielen können. Ich will auch der Mannschaft helfen, wobei ich nur kann.

Viktoria: Dass Du ein Torjäger "par excellence" bist hast Du unlängst beim SV 16
bewiesen, als Du satte 3 Tore erzielt hast, davon ein sehenswerter Fallrückzieher. Auf welcher Position siehst Du Deine eigenen Stärken?

Tardeli: (lacht) Meine Stärke sehe ich absolut im Sturm. Da habe ich mehr Möglichkeiten Tore zu schießen.

Viktoria: Nun habt Ihr gegen Bad Laer die erste Niederlage einstecken müssen.
Beobachter schildern, dass offenbar das robuste Auftreten der Gäste der jungen Mannschaft den Schneid abgekauft hat. Mit Schönspielen allein, wird man nicht erfolgreich sein. Wie bekommt die Mannschaft den "Stilwechsel" hin für die nächsten Partien?

Tardeli: Gegen Bad Laer war schon ein blödes Spiel. Aber wir dürfen unsere Köpfe
nicht in den Sand stecken... Dass wir es auch anders können, hat man bei SV 16 gesehen. Nun freuen wir uns auf den Pokal am Mittwoch. Wir dürfen nicht mehr an das Spiel
gegen Bad Laer denken. Das ist jetzt passe. Wir sollten uns jetzt absolut auf Steinfeld konzentrieren.

Viktoria: Danach kommen die Wochen der Wahrheit, in denen die TOP-Clubs aus
Haste, Dodesheide und Kloster warten. Wo steht die Viktoria nach diesem heißen Herbst?

Tardeli: Ich hoffe wir können von den drei Spielen wenigsten 7 Punkte mitnehmen,
aber ich weiß auch dass es schwer werden kann. Wir werden das Beste daraus machen.

Viktoria: Der Kader ist ja riesig groß in diesem Jahr. Wie gehst Du mit dem Konkurrenzdruck um?

Tardeli: Ach, ich geh ganz normal damit um. Ich weiß auch, dass gute Spieler dabei sind, aber wir verstehen uns ganz gut - das ist das Beste. Wir sollten uns als Team vorstellen und nicht als Einzelspieler.

Viktoria: Ich wünsche Dir auf jeden Fall eine verletzungsfreie Saison und auf Deinem Weg in die Stamm-Elf alles Gute. Vor allem einen Sieg gegen Falke Steinfeld. Danke noch mal für das Interview, das hat Spaß gemacht. Wir sehen uns.

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