1975 war das Team vom Rehlberg das Mass aller Dinge, denn der starke Jahrgang 1957/58 stieg zweimal hintereinander auf und feierte 1976 als souveräner Bezirksklassenmeister den Aufstieg in die zweithöchste Juniorenliga (Bezirksliga). Damit legte die Viktoria den Grundstein für viele weitere erfolgreiche Fussballergenerationen auf dem Rehlberg. Es gab noch keine Jugend-Bundesliga , sondern die Topvereine u.a. VFL Osnabrück, Eintracht Braunschweig usw. spielten in der Verbandsliga (später Niedersachsenliga)
"Kurti" Müller war bekannt als flotter Postbote und als Coach berüchtigt für seine knüppelharte Vorbereitung in Kondition und Schnelligkeit, aber nach dem Feinschliff zogen seine Jungs vorbildlich und ohne Ausreden über die gesamte Saison mit. Bemerkenswert in den Siebzigern war auch, dass alle Spieler aus Georgsmarienhütte kamen, das war 20 Jahre später nicht mehr möglich. Allein die Familie Tepe mit den vier Brüdern prägten das Mannschaftsbild über Jahre, denn die jüngeren Roger und Carsten Tepe konnten auch mit dem Ball umgehen. Ausserdem musste der Coach alleine ohne erweiterten Trainerstab zurechtkommen mit einem viel kleineren Kader wie heute üblich und der eingeschränkten Möglichkeit von nur zwei Einwechselungen pro Spiel.
Auf dem alten schwarz/weiss Foto steht das Meisterteam
von links oben:
Trainer Kurt Müller - Kapitän Dieter Marquardt - Wolfgang Koch - Detlef Völler - Klaus Bussmann - Herbert Pilger - Diethardt Tepe - Thomas Hess
unten von links:
Karl Heinz Töffling - Norbert Vinke - Jürgen Mayland - Silvio Mrohs - Martin Tepe - Uwe Krebs
Martin Tepe hat ein Treffen im Juni organisiert, um auf dem Rehlberg viele erfolgreiche Geschichten rund um das Ausnahmeteam zu geniessen.
